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Tamme wurde wegen eines Hirntumors bestrahlt

Als der 6-jährige Boxer Tamme seinen ersten epileptischen Anfall erlitt, änderte sich für seine Familie innerhalb weniger Sekunden alles. Was zunächst mit Torkeln, Speicheln und Orientierungslosigkeit begann, entwickelte sich innerhalb weniger Wochen zu täglichen Krampfanfällen.

Die Ursache zeigte das MRT: Ein Hirntumor im rechten Frontallappen. Eine Diagnose, die viele Besitzer zunächst erschüttert.

Doch Tammes Geschichte endet nicht dort.

Gemeinsam entschieden wir uns für eine Bestrahlungstherapie – die derzeit beste Behandlungsmöglichkeit für viele Hunde mit dieser Tumorart. Tamme absolvierte alle Bestrahlungen sehr tapfer und vertrug die Therapie hervorragend.

Die schönste Nachricht: Seit Beginn einer angepassten Medikamenteneinstellung sind keine weiteren Krampfanfälle mehr aufgetreten.

Heute genießt Tamme wieder Spaziergänge, sein Futter und die gemeinsame Zeit mit seiner Familie. Sein Weg wird weiterhin engmaschig begleitet, doch aktuell zeigt er uns, wie viel Lebensqualität auch nach einer solchen Diagnose möglich sein kann.

Nicht jede Hirntumor-Diagnose bedeutet das sofortige Ende. Moderne Diagnostik und Therapie können vielen Patienten wertvolle Zeit mit guter Lebensqualität schenken.