Für TFA
Information für Tiermedizinische Fachangestellte
Penumologie (Respirationsmedizin)
Die Pneumologie befasst sich mit Erkrankungen der Atemwege und der Lunge. Häufige Krankheitssymptome sind Husten, Niesen, Atemnot, erhöhte Atemfrequenz, Nasenausfluss oder Leistungsschwäche. Auch unspezifische Symptome wie Unruhe oder verminderte Belastbarkeit können auf Atemprobleme hinweisen.
Diagnostik
Die Diagnostik umfasst häufig Blutuntersuchungen, Röntgenaufnahmen des Brustkorbes sowie Kotuntersuchungen (z. B. auf Lungenwürmer). Durch unser vollausgestattetes Labor können wir auch spezielle Untersuchung, wie die arterielle Blutgasanalyse und eine sehr genaue Gerinnungsdiagnostik mittels Thrombelastogramm anbieten. Letzteres ist v.a. bei dem Verdacht auf Lungenthrombosen sowie der Therapieüberwachung enorm hilfreich. Bei Verdacht auf ein kardiologisches Problem kann zusätzlich eine Echokardiographie erforderlich sein. Je nach Fragestellung kann auch eine Computertomographie sowie endoskopische Untersuchungen der Nase bzw. Atemwege (Rhinoskopie, Laryngoskopie, Bronchoskopie) mit Probenentnahme (Biopsien, bronchoalveoläre Lavage) von Nutzen sein.
Vorbereitung auf die Untersuchung
Für eine möglichst zielgerichtete Diagnostik ist Ihre Mithilfe entscheidend: Bitte bringen Sie vorhandene Vorbefunde mit (z. B. Blutuntersuchungen, Röntgenaufnahmen). Informieren Sie uns über aktuelle und bisherige Medikamente (inklusive Dosierung und Dauer der Anwendung). Videoaufnahmen von Hustenanfällen oder auffälliger Atmung können die Diagnostik erleichtern. Für die Abklärung eines möglichen Lungenwurmbefalls bringen Sie bitte eine Kotsammelprobe von drei aufeinanderfolgenden Absätzen mit.
Therapieoptionen
Die Behandlung richtet sich nach der zugrunde liegenden Ursache und umfasst je nach Erkrankung medikamentöse Therapien (z. B. entzündungshemmende, antibiotische oder bronchienerweiternde Medikamente), antiparasitäre Behandlungen oder unterstützende Maßnahmen wie Inhalationstherapie. In schwereren Fällen kann eine stationäre Aufnahme zur Überwachung und Stabilisierung erforderlich sein. Gerade Patienten mit Atemnot benötigen sehr viel Ruhe und Sauerstoff. Zur Stabilisierung stehen auf unserer Intensivstation mehrere Sauerstoffboxen sowie die Möglichkeit der künstlichen Beatmung zu Verfügung.
