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Infektiologie

Die Infektiologie befasst sich mit Erkrankungen, die durch Mikroorganismen wie Bakterien, Viren oder Parasiten bzw. in seltenen Fällen auch durch Pilze verursacht werden. Diese Infektionen können akut oder chronisch verlaufen und sowohl einzelne Organsysteme als auch den gesamten Organismus betreffen. Die Symptome hängen von der Art der Infektion ab und können sehr unterschiedlich sein. Häufige Anzeichen sind Fieber, Appetitlosigkeit, Erbrechen, Durchfall, Husten, Nasenausfluss, Mattigkeit oder Verhaltensauffälligkeiten. Auch unspezifische Symptome wie Leistungsabfall oder Abgeschlagenheit können auftreten.

Diagnostik

Die Diagnostik umfasst je nach Verdachtsdiagnose Blut- und Urinuntersuchungen, Ultraschalluntersuchungen, Röntgenaufnahmen sowie mikrobiologische oder serologische Tests zum Nachweis der Erreger. Je nach Fragestellung können auch spezielle Schnelltests, PCR-Analysen oder Abstriche zur Identifikation des Erregers erforderlich sein.

Vorbereitung auf die Untersuchung

Wenn Ihr Tier eine ansteckende Infektionskrankheit hat (u. a. Katzenschnupfen, Parvovirose oder auch eine Infektion mit potenziell resistenten Bakterien), informieren Sie uns bitte unbedingt vorab, da wir dann spezielle Räume nutzen, um das Ansteckungsrisiko für andere Patienten auf ein Minimum zu reduzieren.
Für eine gezielte Diagnostik ist Ihre Mithilfe entscheidend: Bitte bringen Sie vorhandene Vorbefunde mit (z. B. Blut- und Urinuntersuchungen, Ultraschallbefunde, Röntgenaufnahmen). Informieren Sie uns über aktuelle und bisherige Medikamente (inklusive Dosierung und Dauer). Für Ultraschalluntersuchungen sollte Ihr Tier in der Regel nüchtern sein. Ausnahmen bestehen unter anderem bei Welpen oder diabetischen Patienten – sprechen Sie uns hierzu bitte vorab an.

Therapieoptionen

Die Behandlung richtet sich nach der Art des Erregers und dem Ausmaß der Erkrankung. Sie kann medikamentöse Therapien (z. B. Antibiotika, Antimykotika, antivirale Medikamente, antiparasitäre Mittel), unterstützende Maßnahmen wie Flüssigkeitstherapie, Ernährung oder Pflege sowie in schweren Fällen einen stationären Aufenthalt umfassen. Beispielsweise kann mittlerweile auch die offiziell verfügbare GS-Therapie verschrieben werden, die bei bestätigten FIP-Patienten (Feline Infektiöse Peritonitis) in vielen Fällen glücklicherweise zu einer raschen Besserung führt.

Die Impfung ist ein wichtiger Bestandteil der Prophylaxe, wird jedoch nicht in unserem Hause durchgeführt. Eine weitere absolut empfehlenswerte Prophylaxe ist die ganzjährige Verabreichung von Ektoparasitika, um das Risiko durch zeckenübertragbare Infektionen zu minimieren. Da mittlerweile auch in Deutschland einige Erreger verbreitet sind (u. a. Anaplasmose, Babesiose, Ehrlichiose). Insbesondere bei Reisen in südliche Länder ist eine entsprechende Vorsorge äußerst sinnvoll, hierzu beraten wir Sie gerne. Zusätzlich empfehlen sich regelmäßige Kotuntersuchungen und/oder eine regelmäßige Entwurmung.

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