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Mila kam mit Atemnot zu uns

Mila kam im Oktober zu uns – eine zehnjährige, tapfere Pekinesen-Hündin, die seit Wochen kaum noch zur Ruhe kam. Ihre Familie berichtete von Atemaussetzern, sowohl im Schlaf als auch im wachen Zustand. Mila kollabierte bis zu 10-mal täglich und brachte zudem noch eine Herzerkrankung mit. Mila kämpfte um Luft – und das bei jedem Atemzug.

In der Diagnostik zeigte sich das ganze Ausmaß: ein hochgradiges Brachyzephales obstruktives Atemwegssyndrom mit Kehlkopf- und Bronchialkollaps. Gemeinsam mit Milas Familie entschieden wir uns für eine große Operation von Gaumensegel, Nase und Kehlkopf. Trotz einer vorsichtigen Prognose und hohen Risiken sollte Mila diese Chance bekommen, da waren sich alle einig.

2 Monate später ist Mila wieder fast wie neu. Sie kann endlich wieder tief schlafen, spielen und mit großem Appetit fressen. Vor kurzem durfte sie sogar das Meer besuchen und endlich wieder tief durchatmen!

Erklärung des Bildes:

Das Endoskopiebild zeigt einen Kehlkopfkollaps Grad 3, das fortgeschrittenste Stadium dieser Erkrankung. Hierbei kommt es zu einem Kollaps der sog. Keil- und Spitzenknorpel (Procc. corniculates und Procc. cuneiformes) des Kehlkopfes, die sich auf dem Bild überlappen und somit den Eingang in die Luftröhre vollständig verschließen. Zusätzlich führen auch noch vorgefallene Stimmtaschen zu einer weiteren Verengung der Atemwege.