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Interessante Fälle aus Orthopädie und Neurologie: Simba

Simba ist ein quirliger einjähriger Pomeranian-Rüde, der von seinem Lieblingsort, dem Arm seiner Besitzerin, gefallen war. Dabei hatte er sich beide Unterarme gebrochen und zwar jeweils Radius und Ulna, also Elle und Speiche. Nach der Vorstellung im Notdienst musste er chirurgisch versorgt werden. Hierbei wurde beidseits die Radiusfraktur mit einer sog. 1,6 LCP-Platte versorgt. Die Ulna muss als der dünnere Knochen nicht chirurgisch gestellt werden, sie heilt durch die Schienung des Radius einfach mit.

Simba hat die OP gut verkraftet, war aber natürlich über die absolute Ruhighaltung und Leinenpflicht für 6 Wochen nicht begeistert. Sieben Wochen nach OP wurde er zur Kontrolle vorgestellt – und war lahmheitsfrei. Trotzdem sieht man im Röntgenbild, dass der Knochen noch nicht komplett durchgebaut ist, so dass noch ein bisschen Geduld von Besitzern und Hund nötig ist. Im Februar ist die nächste Kontrolle geplant, dann kann Simba hoffentlich auch wieder toben und spielen!