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Gefahren des Sommers: Teil 1

Jedes Jahr sterben Haustiere, weil sie im Auto zurückgelassen werden.

Besonders tückisch: Viele Situationen entstehen nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil die Gefahr unterschätzt wird.

Moderne Fahrzeuge bieten inzwischen Funktionen wie ''Pet Mode'', ''Dog Mode'' oder Standklimaanlagen. Diese Systeme sind super und können helfen, die Temperatur im Fahrzeug zu regulieren und das Risiko zu verringern.

Dennoch gilt: Technik kann ausfallen. Eine leere Batterie, ein Defekt der Klimaanlage, Softwareprobleme oder eine unerwartete Abschaltung können dazu führen, dass sich das Fahrzeuginnere gefährlich aufheizt.

Deshalb sollte man sich niemals ausschließlich auf technische Systeme verlassen, wenn ein Tier im Fahrzeug bleibt.

Was tun, wenn ihr ein Tier allein im heißen Auto entdeckt?

  • Beobachtet das Tier zunächst genau. Starkes Hecheln, Unruhe, Taumeln, Apathie oder Bewusstlosigkeit können Hinweise auf eine lebensbedrohliche Überhitzung sein.
  • Versucht, den Halter ausfindig zu machen, beispielsweise über eine Durchsage im Geschäft oder Einkaufszentrum.
  • Ist kein Besitzer erreichbar oder verschlechtert sich der Zustand des Tieres, sollten Polizei oder Ordnungsamt informiert werden.
  • Wichtig: Je länger ein Tier großer Hitze ausgesetzt ist, desto höher wird das Risiko für einen Hitzschlag und lebensbedrohliche Organschäden.
  • Im Zweifel gilt: Lieber einmal zu viel Hilfe holen als einmal zu wenig.

Die sicherste Entscheidung ist und bleibt: An warmen Tagen das Tier nicht allein im Auto zurückzulassen – auch nicht bei geöffnetem Fenster oder im Schatten.