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Gefahren des Sommers: Grillen mit Tieren

Die meisten von uns denken beim Grillen an schöne Sommerabende mit Familie und Freunden.

Doch genau dann passieren immer wieder Notfälle.

Ein kurzer unbeobachteter Moment genügt: Der Hund schnappt sich ein Stück Fleisch – und verschluckt dabei versehentlich den Holz- oder Metallspieß gleich mit.

Das Gefährliche daran? Spieße können Verletzungen im Verdauungstrakt verursachen, zu Darmverschlüssen führen oder innere Blutungen auslösen. Häufig zeigen Tiere anfangs sogar noch ein unauffälliges Verhalten.

Ebenfalls häufig unterschätzt: Knochen vom Grill. Besonders gegarte oder gegrillte Hühnerknochen können splittern und Verletzungen im Maul sowie im Verdauungstrakt verursachen. Deshalb sollten auch vermeintliche „Reste für den Hund“ konsequent außer Reichweite bleiben.

Bitte versucht nicht, Erbrechen auszulösen oder zunächst abzuwarten. Kontaktiert bei Verdacht immer eure Tierarztpraxis oder eine Tierklinik.

Mit ein wenig Vorbereitung lassen sich viele dieser Notfälle vermeiden:

  • Grillgut außer Reichweite stellen
  • Gäste sensibilisieren
  • Mülleimer sichern
  • dem Hund einen ruhigen Rückzugsort anbieten

Denn ein entspannter Sommerabend sollte mit schönen Erinnerungen enden – und nicht mit einem unerwarteten Notfall in der Tierklinik.

Wusstet ihr, dass bereits ein kleiner Grillspieß oder Zahnstocher zu einem Notfall werden kann?