Derzeit ist Hochsaison für den Eichenprozessionsspinner. Aus diesem Anlass möchten wir auf die möglichen Gefahren aufmerksam machen und dazu beitragen, dass Tierhalterinnen und Tierhalter die Raupen frühzeitig erkennen und richtig handeln können.
Die Raupen des Eichenprozessionsspinners sehen unscheinbar aus, können für Hunde, Katzen und andere Tiere jedoch ernsthafte gesundheitliche Folgen haben. Mit der richtigen Vorsorge und etwas Aufmerksamkeit lassen sich viele Risiken vermeiden.
Wieso sind sie gefährlich?
Die Raupen tragen tausende feine Brennhaare. Diese können sich leicht lösen und durch direkten Kontakt oder sogar über die Luft auf Haut und Schleimhäute gelangen.
Was tun bei Verdacht auf Kontakt?
• Tier sofort von der Gefahrenquelle entfernen
• Maul vorsichtig mit reichlich Wasser spülen (nicht reiben!)
• Kontakt mit den betroffenen Stellen möglichst vermeiden
• Umgehend tierärztlich vorstellen!
Wichtig: Je schneller ein betroffenes Tier tierärztlich untersucht wird, desto besser können mögliche Folgeschäden begrenzt werden.
Wir wünschen allen Zwei- und Vierbeinern eine sichere und gesunde Saison
