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Fredda ist unsere Patientin des Monats

Im Mai stürzte die süße Fredda aus etwa 7 Metern Höhe vom Dach. Dabei verletzte sie sich so schwer, dass ihre Hinterbeine gelähmt waren. Sie konnte weder stehen noch gehen und hatte starke Schmerzen im Bereich des Schwanzansatzes. Im MRT konnten Verletzungen im Bereich des Rückenmarks der Brustwirbelsäule dargestellt werden, die diese neurologischen Ausfälle erklärten. Eine Operation war in Freddas Fall nicht möglich und nötig, die Heilung musste über Ruhighaltung und gezielte Physiotherapie erfolgen. Daher begannen wir schon während des stationären Aufenthaltes in der Klinik mit der physiotherapeutischen Behandlung. Mit sanften Massagen und Streicheleinheiten zur Anregung der Durchblutung sowie Übungen zur Körperwahrnehmung wurde das Nervensystem stimuliert. Unterstützend kam eine Lasertherapie zum Einsatz, die vielfältige Effekte haben kann: Zellstimulation, Entzündungshemmung, Schmerzlinderung, Durchblutungsförderung und Gewebeheilung.

Schon nach wenigen Tagen war Fredda stabil und durfte nach Hause. Dort setzte ihre Besitzerin die Physiotherapie selbst fort und kam auch weiterhin regelmäßig in unsere Physiotherapieabteilung. Die Fortschritte ließen nicht lange auf sich warten: bereits im Juni zeigte sie eine bessere Spannung in den Hinterbeinen und machte erste vorsichtige Schritte, im August hatte sie schon deutlich Kraft in den Hinterbeinen aufgebaut und war auch bei Wendungen wieder stabil.

Der Weg war nicht immer einfach und für alle Beteiligten langwierig. Mit viel Geduld, konsequenter Physiotherapie und großem Einsatz ihrer Besitzerin hat Fredda es geschafft, ins normale Leben zurückzufinden. Darüber freuen wir uns sehr!