Ehrlichiose ist eine durch Ehrlichia canis verursachte Krankheit, die hauptsächlich im Mittelmeerraum verbreitet ist.
Die Übertragung erfolgt durch die braune Hundezecke (Rhipicephalus sanguineus). Die Krankheit hat in der Regel zwei Phasen: im akuten Stadium treten Fieber, Inappetenz, Abgeschlagenheit und ein Mangel an Blutplättchen mit Blutungsneigung auf. In der chronischen Phase können verschiedene Arten der Blutarmut, reduziertes Allgemeinbefinden und neurologische Symptome wie Anfälle und Schmerzattacken auftreten.
Die Diagnose erfolgt durch direkten Erregernachweis mittels PCR aus Blut oder Knochenmark, sowie indirekten Erregernachweis mittels Antikörpertiter (IgM/IgG).
Die Prognose hängt von der Schwere der Erkrankung und der rechtzeitigen Behandlung ab. In schweren Fällen kann es zu Komplikationen kommen, die lebensbedrohlich sein können. Daher ist eine rechtzeitige Diagnose und Therapie entscheidend für eine gute Prognose.
Haustieren sollten regelmäßig eine Parasitenprophylaxe erhalten und besonders, wenn Sie mit ihrem Tier in den Urlaub in den Süden fahren, ist dringend eine engmaschige Kontrolle auf Zeckenbefall durchführen.

