Sprechzeiten: Mo-Fr: 8-18 Uhr.
Notfälle jederzeit.
Telefon: Mo 8 Uhr - Fr 19 Uhr.
06192 - 290 290

Wichtige Informationen zum NOTDIENST in der Tierklinik Hofheim

Liebe Tierbesitzerin, lieber Tierbesitzer,

Sie möchten den Notdienst der Tierklinik Hofheim außerhalb unserer regulären Öffnungszeiten besuchen. Bitte beachten Sie, dass wir momentan nur für lebensbedrohlich erkrankte Notfallpatienten geöffnet haben.

Wir weisen darauf hin, dass unser Notdienst extrem stark frequentiert wird und wir uns nur um „echte“ Notfälle zeitnah kümmern können. Weniger schwer erkrankte Tiere müssen mit Wartezeiten von 4-6 Stunden rechnen.

Im Notdienst ist immer nur eine Erstversorgung des Patienten möglich, weitere Abklärungen erfolgen, so medizinisch vertretbar, immer in der regulären Sprechstunde oder im Rahmen eines stationären Aufenthalts Ihres Tieres.

Der Kostensatz im Notdienst ist signifikant höher als zu normalen Sprechzeiten!

Bitte wägen Sie daher unbedingt folgende Punkte ab, bevor Sie sich auf den Weg machen:

  • Handelt es sich bei Ihrem Tier wirklich um einen lebensbedrohlichen Notfall?
  • Welche Praxis in Ihrer Nähe nimmt heute am sogenannten „Tierärztlichen Ringnotdienst“ teil und ist dienstbereit? Bitte informieren Sie sich in der Tagespresse oder in Ihrer Tierarztpraxis.
  • Informieren Sie sich bei den anderen Tierkliniken der Region über deren Auslastung und momentane Wartezeiten!
  • Weniger schwer erkrankte Tiere müssen wir im Zweifel an andere Praxen oder Kliniken verweisen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Das Team der Tierklinik Hofheim

"Lucky" ist unser Patient des Monats

"Lucky" war 40 Tage in stationärer Behandlung

"Lucky" ist ein sehr stolzer, würdevoller 5-jähriger Kater, der in der Nachbarschaft dafür sorgt, dass die Mäuse- und Rattenpopulation nicht überhandnimmt.

Dieser Jagdinstinkt wurde ihm eines Tages zum Verhängnis. Er kam mit einer infizierten Bißverletzung an Wange und Halsunterseite nach Hause, vermutlich nach einem Kampf mit einer Ratte. Binnen kürzester Zeit entwickelte sich die Wunde zu einer großflächigen Hautnekrose.

In einer ersten Operation wurde die abgestorbene Haut entfernt und der große Defekt versuchsweise geschlossen. Nach einer Bissverletzung ist oft nicht von vornherein klar, wie viel Gewebe schlussendlich geschädigt ist und noch Tage danach kann weiteres Gewebe absterben.

Ein multiresistenter Keim, Spannung auf der Naht und damit verbundene Schmerzen machten zeitnah einen zweiten Eingriff notwendig. Nachdem weiteres absterbendes Gewebe entfernt worden war, war das Ausmaß des Hautverlustes niederschmetternd. Eine Fläche von 6x6cm konnte nicht mehr primär verschlossen werden. Es war klar, dass eine sekundäre, offene Wundheilung mehrere Wochen in Anspruch nehmen würde. Ein spezielles Wundmanagement mit besonderen Wundauflagen war gefordert, die Akzeptanz einer notwendigen Verbandsbehandlung im Bereich des Halses bis zur Wange würde für "Lucky" eine große Herausforderung sein. Eine Hauttransplantation war wegen der Infektion nicht möglich.

"Lucky" ist ein Freigeist, jegliche Fixation für ihn ein Greul, so dass ein wochenlanger Klinikaufenthalt mit täglichem Verbandswechsel eigentlich nicht zumutbar war. Trotzdem konnten die Besitzer ihn nicht aufgeben und heute darf man sagen: Zum Glück!

Insgesamt war "Lucky" 40 Tage in stationärer Behandlung. Eine besondere Herausforderung waren das Management der Venenzugänge über einen so langen Zeitraum und der Kratzschutz. Eine Kombination aus einem weichem Halskragen und einem Body, an dem er festgeklebt wurde, leistete hervorragende Dienste. "Lucky" war ein Kämpfer, er arrangierte sich bestens mit der Situation und bald konnte man zusehen, wie sich die Wundfläche verkleinerte.

Aber auch nach Abheilung der Wunde war es zu Hause nicht einfach. Nerval bedingte Missempfindungen ließen ihn den frischverheilten Wundbereich immer wieder blutig kratzen. Weitere 12 Wochen musste die Kragen-Body-Kombination getragen werden und Freigang war somit nicht möglich. "Lucky" trug es mit Fassung, war inzwischen der Herr im Haus und ließ sich von seiner lieben Familie verwöhnen.

Nach insgesamt fast viereinhalb Monaten durfte "Lucky" dann endlich wieder in vollen Zügen die Freiheit genießen. Alles Gute weiterhin!

Zum vorherigen Patienten des Monats.

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