Sprechzeiten: Mo-Fr: 8-18 Uhr.
Notfälle jederzeit.
Telefon: Mo 8 Uhr - Fr 19 Uhr.
06192 - 290 290

Wichtige Informationen zum NOTDIENST in der Tierklinik Hofheim

Liebe Tierbesitzerin, lieber Tierbesitzer,

Sie möchten den Notdienst der Tierklinik Hofheim außerhalb unserer regulären Öffnungszeiten besuchen. Bitte beachten Sie, dass wir momentan nur für lebensbedrohlich erkrankte Notfallpatienten geöffnet haben.

Wir weisen darauf hin, dass unser Notdienst extrem stark frequentiert wird und wir uns nur um „echte“ Notfälle zeitnah kümmern können. Weniger schwer erkrankte Tiere müssen mit Wartezeiten von 4-6 Stunden rechnen.

Im Notdienst ist immer nur eine Erstversorgung des Patienten möglich, weitere Abklärungen erfolgen, so medizinisch vertretbar, immer in der regulären Sprechstunde oder im Rahmen eines stationären Aufenthalts Ihres Tieres.

Der Kostensatz im Notdienst ist signifikant höher als zu normalen Sprechzeiten!

Bitte wägen Sie daher unbedingt folgende Punkte ab, bevor Sie sich auf den Weg machen:

  • Handelt es sich bei Ihrem Tier wirklich um einen lebensbedrohlichen Notfall?
  • Welche Praxis in Ihrer Nähe nimmt heute am sogenannten „Tierärztlichen Ringnotdienst“ teil und ist dienstbereit? Bitte informieren Sie sich in der Tagespresse oder in Ihrer Tierarztpraxis.
  • Informieren Sie sich bei den anderen Tierkliniken der Region über deren Auslastung und momentane Wartezeiten!
  • Weniger schwer erkrankte Tiere müssen wir im Zweifel an andere Praxen oder Kliniken verweisen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Das Team der Tierklinik Hofheim

"Buddy" ist unser Patient des Monats

"Buddy" kam in Seitenlage zu uns, er konnte weder alleine stehen noch gehen.

Als "Buddy" vor einem Jahr im März zu uns kam, sah alles erst einmal ganz furchtbar aus. Er kam in Seitenlage, konnte weder alleine stehen noch gehen. Eine gründliche neurologische Untersuchung ergab die Verdachtsdiagnose Polyneuropathie bzw. Polyradikuloneuritis.

Als Polyneuropathie werden die Erkrankungen der peripheren Nerven bezeichnet. Das Hauptsymptom aller Polyneuropathien ist Schwäche und Muskelatrophie. Der Besitzer bemerkt vor allem, dass sein Hund nur noch kurze Strecken laufen kann, sich häufig hinsetzt oder ablegt und zunehmend Probleme bei Belastung hat. Die Schwäche kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein. In "Buddys" Fall kam er nach dem Hinlegen im Garten einfach nicht mehr hoch.

Das Gute bei all den schlimmen Bildern ist jedoch die Prognose: Die Erkrankung ist selbstlimitierend und hat somit eine günstige Prognose. Dies gilt jedoch nur dann, wenn eine intensive Pflege der Tiere (Füttern und Tränken von Hand, mehrmals täglich wenden, weich lagern, Blasenmanagement) und eine ausreichende Physiotherapie gewährleistet sind. Die wichtigste Behandlung stellt die Physiotherapie dar, um eine rasch progrediente Muskelatrophie zu verhindern und alle Stoffwechselvorgänge am Laufen zu halten. Bei "Buddy" kamen die Aquatherapie im Unterwasserlaufband, passive Bewegungstherapie sowie ein spezielles neurodynamisches Behandlungsprogramm zum Einsatz.

"Buddys" Familie hat sich mächtig ins Zeug gelegt und sich immer wieder selbst übertreffen müssen. Aber nicht nur seine Familie war aktiv, "Buddy" half uns allen tatkräftig mit, um schnell wieder auf den Beinen zu sein ... und alle Mitwirkenden wurden belohnt!

Nach eigenen Erfahrungen kann die Rehabilitationsphase bei der Polyradikuloneuritis bis zu drei Monate dauern, bei "Buddy" dauerte es bis zur Entlassung aus der Physiotherapie zwei Monate.

Ein großes Lob und alles, alles Gute an "Buddy" und seine Familie!!!

Zum vorherigen Patienten des Monats.

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