11.09.2014

"Mori" ist unser Patient des Monats

Kleiner Yorkie mit großem Kämpferherz

Mori, der 6 ½ jährige Yorkshire Terrier wurde nach einer Bissattacke - während eines Kurzurlaubs am Genfer See - am Ostersonntag zunächst in die Tierklinik in Bern und nach Rückkehr am Ostermontag bei uns in die Klinik eingeliefert. Beide Vorderbeine waren in Folge eines gebrochenen 5. Halswirbels und einer Verletzung des Rückenmarks zunächst gelähmt. Mori konnte weder stehen geschweige denn laufen. Er blieb 10 Tage stationär bei uns in der Klinik, wurde am Abend und am Wochenende stundenweise abgeholt, um seinen Bruder Max und sein Frauchen und Herrchen zu sehen.

Dann konnte er schließlich ganz nach Hause, kommt aber weiterhin regelmäßig zur Physiotherapie. Der kleine Mori ist ein liebenswerter Patient, der uns mit seinem großen Kämpferherz und seinem einnehmenden Wesen zunehmend ans Herz gewachsen ist. Nach 2 Monaten schaffte er es schließlich, wieder zu stehen und ein paar Schritte zu gehen. Zunächst mit Unterstützung eines Geschirrs und einer nachgebenden Leine, dann bei zunehmender Stabilität und Muskelaufbau alleine. Größtes Problem ist zurzeit noch das häufige Abknicken des unteren Gelenks am rechten Vorderbein, so dass er gerne mal mit der Pfote und den Krallen über den Boden schleift oder sich beim schnellen Laufen auch mal überschlägt.

Upps, ein verwunderter Blick und schon geht’s weiter, er möchte ja schließlich nicht seinem Bruder hinterherlaufen, sondern vorne mit dabei sein! So entwickelt er zunehmend seine eigene Technik im schnellen „Trab“. Das „Galoppieren“ klappt noch nicht so ganz, aber Mori wird sicher nicht aufgeben und weiter dran bleiben. Wir sind überglücklich über den Genesungsprozess von Mori und hoffen sehr, dass sich seine Mobilität auch weiterhin verbessert – Nerven können sich ja bis zu einem Jahr regenerieren. Es wäre dem kleinen Energiebündel zu wünschen, dass er seine alten Fähigkeiten wieder erlangt und wie früher auch bei langen Spaziergängen mithalten kann.

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