06.01.2013

Erneuter Besuch beim Affenpatienten im Frankfurter Zoo

Dr. Christina Geiger und Dr. Martin Kessler bei der Untersuchung von "Jerry"

"Jerry" geht es gut, eine Heilung bleibt fraglich.

Im Dezember stand eine Nachuntersuchung des Weißwangen-Gibbon „Jerry“ im Frankfurter Zoo auf dem Terminplan. „Jerry“ geht es seit der medikamentösen Behandlung sehr gut (vgl. unser erster Bericht über den Zoopatienten), lediglich ein wenig Nasenausfluss besteht weiterhin. Er ist so fit, dass er sich mit seinem Partnertier inzwischen nicht mehr gut versteht und es regelmäßig zu heftigen Rangkämpfen kommt.

Wieder war es ein beeindruckendes Schauspiel, bei der Arbeit der Zootierärzte dabei zu sein und deren Treffsicherheit mit dem Narkosepfeil aus dem Blasrohr zu bewundern. Bei der neuerlichen Untersuchung konnten wir feststellen, dass die hochgradigen Veränderungen in der Maulhöhle unter Medikamenten komplett zurückgegangen waren. Entnommene Proben haben den Verdacht auf eine tumoröse Erkrankung allerdings leider wieder bestätigt. „Jerry“ wird daher weiterhin Medikamente einnehmen müssen und wir hoffen, dass wir ihn noch lange bei guter Lebensqualität im Gehege der Orang Utans besuchen können, wohin er vor kurzem umgezogen ist – hier streitet er sich nämlich nicht mit seinen Artgenossen.



 
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